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Entgegen anderer Wahrnehmung in der Bevölkerung sind die Schülergruppen einer Hauptschule in hohem Maße heterogen in Bezug auf intellektuelle Leistungsfähigkeit, Deutschkenntnisse, Motivation, Arbeitsverhalten, Bildungseinstellung, Persönlichkeit und Vielem mehr. Hinzu kommen durch unterschiedliche Schulverläufe Altersunterschiede von bis zu vier Jahren. Durch die Fördermaßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler bestmögliche Förderung erhalten und damit einen adäquaten Schulabschluss (10A oder 10B, evtl. mit Qualifikation) erlangen. Schulmüdigkeit soll abgemildert, Sitzenbleiben verhindert werden. Fördern und Fordern muss spätestens dort einsetzen, wo Schwächen zum Problem werden oder Stärken sich nicht entwickeln können. Problemschwerpunkte, insbesondere bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, im Bereich der Sprachkompetenzen bei Schülerinnen und Schülern werden erfasst und berücksichtigt. Aufbauend auf den Grundlagen aus der Grundschule gilt es, alle Schülerinnen und Schüler ihrem Leistungsvermögen sowie ihren Begabungen und Neigungen entsprechend zu fördern. Die Stärken und Defizite unserer Schülerinnen und Schüler sind so unterschiedlich, wie die Schüler und Schülerinnen selbst. Daher unterliegt das Förderprogramm auch einer gewissen Flexibilität, um individuell auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingehen zu können. Neben Leistungsdifferenzierung, Förder-
Zu Beginn der Schullaufbahn an der Ganztagsschule, also im 5. Schuljahr, stehen Diagnoseverfahren an, um bis zu den Herbstferien, bzw. bis zum ersten Elternsprechtag, eine Einschätzung zum individuellen Leistungsstand zu erhalten, mit den Eltern und Schülerinnen und Schülern zu besprechen und die Förderung in Gang zu setzen.
Seit dem Schuljahr 2008/2009 findet die Diagnosewerkstatt "Motorik und Wahrnehmung" statt, die die Bereiche Grob-
Der Schwerpunkt unserer Fördermaßnahmen liegt im sprachlichen Bereich. Neben den vielfältigen binnendifferenzierenden Maßnahmen, die hier nicht angesprochen werden, nutzen wir Möglichkeiten der Außendifferenzierung. Unser Förderkonzept basiert im Groben auf zwei Säulen, zum einen die Förderbänder, die nach Möglichkeit von der 5. bis zur 10. Klasse in den Kulturtechniken durchgeführt werden, um auf unterschiedlichem Niveau der Leistungsfähigkeit der Schüler gerecht zu werden. Die zweite Säule bildet der sogenannte Flexible Förderbereich. Hier gibt es die Möglichkeit, im Rahmen von Einzelförderung bis zur Kleingruppenförderung oder Teamteaching auf vielfältige spezielle Probleme der Schülerinnen und Schüler einzugehen, seien diese fachlichen oder persönlichen Naturen.
Die Förderung innerhalb der Förderbänder erfolgt meist in klassenübergreifenden Gruppen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch auf Grundlage des Minimalförderplans für den Förderunterricht .Die genauen Inhalte und zu erreichenden Kompetenzen richten sich nach Bedarf, Gruppengröße und Beratungen der jeweiligen Lehrkräfte (Fachlehrer/Förderlehrer). Das Unterrichtsmaterial wird für die jeweilige Gruppe zusammengestellt, die Schule verfügt inzwischen über eine Vielzahl unterschiedlicher Fördermaterialien: Spiele, Bücher, Kopiervorlagen, Schreibprojekte, Anschauungsmaterial, Logiko-
Die zweite Säule unseres Förderkonzeptes, der Flexible Förderbereich ist eine sehr individuelle Form der Förderung. Für die zur Verfügung stehenden Lehrkräfte wird zu Beginn des Schuljahres ein Plan erstellt und im Schuljahresverlauf nach Bedarf aktualisiert. Anhand der Anfragen und Wünsche von Klassen-
Die Förderung kann begleitend zum Unterricht stattfinden, bestimmte Stärken oder Schwächen werden ins Visier genommen. In den höheren Klassen kann eine solche Förderung auch schon einmal an kurzen Tagen, verpflichtend in die siebte Stunde gelegt werden. Dort finden häufig Förderkurse für Schüler und Schülerinnen der Klasse 9 statt, die in die 10 Typ B möchten oder es werden Schüler und Schülerinnen gefördert deren Versetzung oder Abschluss gefährdet ist. Schüler und Schülerinnen der Klasse 10 Typ B werden gefördert, wenn sie in Englisch oder Mathe zuvor nur den G-